Hand hält Samsung Smartphone

Medien-App

Die Studierenden der BA-Studiengänge BWL, Informatik und Online-Redaktion haben sich in einem interdisziplinären Team von 6-7 Personen zusammengefunden. Ziel der Projekt-Lehrveranstaltung war es, einen lauffähigen Prototypen einer digitalen Medien-App zu konzipieren und zu entwickeln. Technisch sollte es sich um eine native Android-App handeln. Schließlich haben die studentischen Teams am Ende der Projektarbeit, als die Prototypen vorlagen, gegeneinander gepitcht. Sie sollten versuchen, eine Jury aus hochkarätigen Praktiker*innen von ihrer App-Idee zu überzeugen. 

Rund 60 Studierende der Bachelorstudiengänge BWL, Informatik und Online-Redakteur haben ein Semester lang in interdisziplinären Teams Ideen und Prototypen für neue Medien-Apps entwickelt. Die Bedingungen waren, dass die Apps einen lokalen bzw. regionalen Bezug haben und Sensoren des Smartphones benutzen, beispielsweise Kamera, Mikrofon oder GPS. Die Anwendungen sollten evaluiert und technisch als native Android-Version umgesetzt werden. Am Ende mussten die neun Teams in einem Pitch eine externe Jury von ihren Prototypen überzeugen. Geleitet wurde das Projekt von den Professoren Dr. Konrad Scherfer (Studiengang Online-Redakteur), Dr. Christian Zabel (Studiengang BWL) und Dr. Matthias Böhmer (Studiengang Informatik). Die Jurymitglieder waren Thomas Vehmeier, Gowrynath Sivaganeshamoorthy (kreait/Bonn) und Johann Dierks (Cocomore/Köln). Das Siegerteam erhielt Freikarten für ein Heimspiel der Kölner Haie in der Loge von DuMont Rheinland.

Platz 1: „Invencar“ sagt Exceltabellen ade

„Invencar“ ist eine Inventar-App für Autohäuser und Unternehmen. Aktuell ist die Inventur dort mit großem Arbeitsaufwand verbunden, oft verlieren Unternehmen die Übersicht über den Standort ihrer Bestandsfahrzeuge.

Mit „Invencar“ gehört die mit Exceltabellen geführte Bestandsaufnahme der Vergangenheit an: Durch Standortlokalisierung und Prozessverfolgung werden die Arbeitsabläufe immens beschleunigt, Autohäuser können so ihre Standzeiten verkürzen und jederzeit auf den Status der Fahrzeuge zugreifen.

Für ihre klare Usecase-Konzeption im B2B-Bereich und die Tatsache, dass sie bereits einen ersten Kunden akquiriert haben, um die Anwendung zur Marktreife weiterzuentwickeln, ging das Votum der Jury für Platz Eins an Stefan Cülter, Farah Schäfer, Lilith Michels, Ioannis Demissis, Kai Kappel und Karsten Kranenberg.

Platz 2: „FootNation“ organisiert die Bunte Liga

„FootNation“ ermöglicht seinen User*innen, Freizeitfußballspiele in ihrer Region zu erstellen, zu suchen und sich in bestehenden Hobby-Ligen zu integrieren oder eigene Spielklassen zu gründen. Die Vision der App ist es, ein Netzwerk für Freizeitkicker in ganz Deutschland zu schaffen und dabei auch Integration durch Fußballspielen zu ermöglichen – ohne Auflagen des Deutschen Fußballbundes, sondern völlig frei! Für diese Idee ging Platz zwei an Simon Mertens, Max Storr, Jan Omar Mehr, Tarek Al-Ashi, Christopher Huntscha und Taras Zajika.

Platz 3: Die besten Location zeigt „POSE“

„POSE“ ist eine Location-Finder-App, die primär Influencer*innen als Working-Tool dient. Inhaltlich bietet sie ihren Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, sich mittels Bildern und einer textuellen Beschreibung nützliche Hinweise und Informationen zum dargestellten Ort auszutauschen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit bekannten Influencer*innen aus verschiedenen Bereichen ermöglicht die App Einblicke in die Arbeitsweise von erfolgreichen Influencer*innen und erleichtern die Suche nach fotogenen Orten des Social Webs in ihrer Nähe.

Entwickelt haben „POSE“ Timo Fuchs, Aylin Kazi, Laura Koller, Samuel Bolle, Maurice Bartoszewicz und Tom Schneider.

„Die Arbeiten zwischen den Standorten Köln und Gummersbach war zwar eine Herausforderung, aber es sind neun technisch anspruchsvolle, inhaltlich überzeugende und teilweise bereits marktfähige Medien-Produkte entstanden. Die Studierenden sind dabei sehr methodenorientiert vorgegangen, wie das bei vielen Start-ups üblich ist “, zieht Professor Scherfer Fazit. Auch die Jurymitglieder, die auch während des Semesters mit Gastvorträgen in die Lehrveranstaltung eingebunden waren, zeigten sich angetan. Für Agenturinhaber Gowrynath Sivaganeshamoorthy sind solche Projekte ein Instrument, um Talente und neue Mitarbeiter zu finden: „Je praktischer es dabei zugeht, umso besser bekommen wir einen Einblick in die Arbeitsweise der Studierenden, wie sie denken und bei Problemfällen reagieren. In diesem Projekt sind einige sehr gute Entwicklungen entstanden, die Studierenden haben sich richtig reingekniet. Und das in einem Zeitraum von nur 13 Wochen, in denen sie ja nur jeweils ein paar Stunden zusammengearbeitet haben.“

Das war ein Auszug aus dem Projekt 
"Medien-app"

Die Studierenden der BA-Studiengänge BWL, Informatik und Online-Redaktion haben im Wintersemester 2017/18 einen lauffähigen Prototypen einer digitalen Medien-App zu konzipiert und entwickelt. In insgesamt 13 Wochen wurden in Gruppen verschiedene Apps konzipiert. Am Ende haben 9 Gruppen ihre Projekte vor einer externen Jury gepitcht.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

In unserem Magazin „Einblicke“ veröffentlichen wir Studierende regelmäßig die Ergebnisse unserer Arbeit. In der Kategorie

zeigen wir euch unsere „Webprojekte“. Meistens geht es dabei um die Konzeption und Durchführung einer Website zu einem bestimmten Thema – natürlich in Teamarbeit. In dieser Kategorie stellen wir die Projekte als Ganzes vor, verlinken sie und sagen euch, wer alles dabei war.

Wenn ihr mal Beispiele lesen wollt, was bei diesen Projekten herauskommt, hüpft rüber in die Kategorie Auszüge aus den Projekten.

Folgende Schlagwörter finden wir aus dem Redaktionsteam für diesen Beitrag relevant: 

Hand hält Samsung Smartphone

Medien-App

In der Kategorie „Projekte-Portfolio“ zeigen wir euch unsere „Webprojekte“. Meistens geht es dabei um die Konzeption und Durchführung einer Website zu einem bestimmten Thema – natürlich in Teamarbeit. 

Die Studierenden der BA-Studiengänge BWL, Informatik und Online-Redaktion haben sich in einem interdisziplinären Team von 6-7 Personen zusammengefunden. Ziel der Projekt-Lehrveranstaltung war es, einen lauffähigen Prototypen einer digitalen Medien-App zu konzipieren und zu entwickeln. Technisch sollte es sich um eine native Android-App handeln. Schließlich haben die studentischen Teams am Ende der Projektarbeit, als die Prototypen vorlagen, gegeneinander gepitcht. Sie sollten versuchen, eine Jury aus hochkarätigen Praktiker*innen von ihrer App-Idee zu überzeugen. 

Rund 60 Studierende der Bachelorstudiengänge BWL, Informatik und Online-Redakteur haben ein Semester lang in interdisziplinären Teams Ideen und Prototypen für neue Medien-Apps entwickelt. Die Bedingungen waren, dass die Apps einen lokalen bzw. regionalen Bezug haben und Sensoren des Smartphones benutzen, beispielsweise Kamera, Mikrofon oder GPS. Die Anwendungen sollten evaluiert und technisch als native Android-Version umgesetzt werden. Am Ende mussten die neun Teams in einem Pitch eine externe Jury von ihren Prototypen überzeugen. Geleitet wurde das Projekt von den Professoren Dr. Konrad Scherfer (Studiengang Online-Redakteur), Dr. Christian Zabel (Studiengang BWL) und Dr. Matthias Böhmer (Studiengang Informatik). Die Jurymitglieder waren Thomas Vehmeier, Gowrynath Sivaganeshamoorthy (kreait/Bonn) und Johann Dierks (Cocomore/Köln). Das Siegerteam erhielt Freikarten für ein Heimspiel der Kölner Haie in der Loge von DuMont Rheinland.

Platz 1: „Invencar“ sagt Exceltabellen ade

„Invencar“ ist eine Inventar-App für Autohäuser und Unternehmen. Aktuell ist die Inventur dort mit großem Arbeitsaufwand verbunden, oft verlieren Unternehmen die Übersicht über den Standort ihrer Bestandsfahrzeuge.

Mit „Invencar“ gehört die mit Exceltabellen geführte Bestandsaufnahme der Vergangenheit an: Durch Standortlokalisierung und Prozessverfolgung werden die Arbeitsabläufe immens beschleunigt, Autohäuser können so ihre Standzeiten verkürzen und jederzeit auf den Status der Fahrzeuge zugreifen.

Für ihre klare Usecase-Konzeption im B2B-Bereich und die Tatsache, dass sie bereits einen ersten Kunden akquiriert haben, um die Anwendung zur Marktreife weiterzuentwickeln, ging das Votum der Jury für Platz Eins an Stefan Cülter, Farah Schäfer, Lilith Michels, Ioannis Demissis, Kai Kappel und Karsten Kranenberg.

Platz 2: „FootNation“ organisiert die Bunte Liga

„FootNation“ ermöglicht seinen User*innen, Freizeitfußballspiele in ihrer Region zu erstellen, zu suchen und sich in bestehenden Hobby-Ligen zu integrieren oder eigene Spielklassen zu gründen. Die Vision der App ist es, ein Netzwerk für Freizeitkicker in ganz Deutschland zu schaffen und dabei auch Integration durch Fußballspielen zu ermöglichen – ohne Auflagen des Deutschen Fußballbundes, sondern völlig frei! Für diese Idee ging Platz zwei an Simon Mertens, Max Storr, Jan Omar Mehr, Tarek Al-Ashi, Christopher Huntscha und Taras Zajika.

Platz 3: Die besten Location zeigt „POSE“

„POSE“ ist eine Location-Finder-App, die primär Influencer*innen als Working-Tool dient. Inhaltlich bietet sie ihren Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, sich mittels Bildern und einer textuellen Beschreibung nützliche Hinweise und Informationen zum dargestellten Ort auszutauschen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit bekannten Influencer*innen aus verschiedenen Bereichen ermöglicht die App Einblicke in die Arbeitsweise von erfolgreichen Influencer*innen und erleichtern die Suche nach fotogenen Orten des Social Webs in ihrer Nähe.

Entwickelt haben „POSE“ Timo Fuchs, Aylin Kazi, Laura Koller, Samuel Bolle, Maurice Bartoszewicz und Tom Schneider.

„Die Arbeiten zwischen den Standorten Köln und Gummersbach war zwar eine Herausforderung, aber es sind neun technisch anspruchsvolle, inhaltlich überzeugende und teilweise bereits marktfähige Medien-Produkte entstanden. Die Studierenden sind dabei sehr methodenorientiert vorgegangen, wie das bei vielen Start-ups üblich ist “, zieht Professor Scherfer Fazit. Auch die Jurymitglieder, die auch während des Semesters mit Gastvorträgen in die Lehrveranstaltung eingebunden waren, zeigten sich angetan. Für Agenturinhaber Gowrynath Sivaganeshamoorthy sind solche Projekte ein Instrument, um Talente und neue Mitarbeiter zu finden: „Je praktischer es dabei zugeht, umso besser bekommen wir einen Einblick in die Arbeitsweise der Studierenden, wie sie denken und bei Problemfällen reagieren. In diesem Projekt sind einige sehr gute Entwicklungen entstanden, die Studierenden haben sich richtig reingekniet. Und das in einem Zeitraum von nur 13 Wochen, in denen sie ja nur jeweils ein paar Stunden zusammengearbeitet haben.“

Das war ein Auszug aus dem Projekt 
"Medien-app"

Die Studierenden der BA-Studiengänge BWL, Informatik und Online-Redaktion haben im Wintersemester 2017/18 einen lauffähigen Prototypen einer digitalen Medien-App zu konzipiert und entwickelt. In insgesamt 13 Wochen wurden in Gruppen verschiedene Apps konzipiert. Am Ende haben 9 Gruppen ihre Projekte vor einer externen Jury gepitcht.

Mehr Projekte anschauen?

Wähle deinen Jahrgang. Du kannst den Kalender im Browser öffnen oder mit deinem Google-Kalender synchronisieren.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner